Reisewarnung Kenia

Im letzten Jahr gab es in Kenia vermehrt terroristische Anschläge der somalischen Gruppe Al’Shabaab. Kenia’s Truppen hatten 2011 die Grenze zu Somalia überquert, um die Regierung in Mogadischu zu unterstützen und die Übergriffe im Grenzgebiet auf Kenia zu unterbinden. Der Einsatz in Somalia wird inzwischen unter einem UN-Mandat durch die African Union mit 22’000 Mann im Einsatz geführt und von der USA finanziell unterstützt.

Die Lage ist eskaliert. In letzter Zeit häuften sich Bombenanschläge, meist mit Handgranaten. Mombasa ist am stärksten getroffen und fast alle OECD-Länder warnen vor nicht-notwendigen Reisen in die Küstenstadt. Die Küstenregion ist islamisch geprägt und liegt geographisch näher an Somalia. Zwei große britische Reiseunternehmen haben kürzlich alle Küsten-Touristen ausfliegen lassen. In Nairobi gab es mehrere Anschläge auf lokale Busse (Matatus) und Märkte, im September 2013 einen Anschlag auf das bei Oberschicht und Ausländern beliebte Westgate Shopping-Centre. Einrichtungen der kenianischen Regierung, der UN, der USA und Israels sind besonders gefährdet, werden aber auch stark beschützt.

In Nairobi gilt es unnötigen Aufenthalt und leicht angreifbare Ziele zu vermeiden. Im privaten Touristenfahrzeug ist die Chance angegriffen zu werden sehr gering im Vergleich zu den öffentlich zugänglichen Verkehrsmitteln, die an Bushaltestellen leicht zum Ziel werden.

Bei unserer Reisen sehen wir auf Safari und am Mount Kenia in den gut bewachten Nationalparks kein erhöhtes Risiko.

SummitClimb.de

SummitClimb - Dein Anbieter für Expeditionen, Klettern, Trekking, Skitouren. Weltweit in die Berge - gemeinsame Abenteuer erleben. Gemeinsam zum Gipfel.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.