Mt. Kenia Trek
Samstag, Oktober 1st, 2011Die neuen Wintertermine 2011/12 und für den Sommer 2012 sind da. Zusammen mit dem Update der Mount Kenia Kletterreise haben wir jetzt auch das überarbeitete Trekkingprogramm online. Siehe:
Die neuen Wintertermine 2011/12 und für den Sommer 2012 sind da. Zusammen mit dem Update der Mount Kenia Kletterreise haben wir jetzt auch das überarbeitete Trekkingprogramm online. Siehe:
Die neuen Wintertermine 2011/12 und für den Sommer 2012 sind da. Der Webauftritt für die Mount Kenia Kletterreise mit Hauptziel der Batian Besteigung wurde aktualisiert.
Siehe: Mount Kenia Kletterreise
Am Orange Tower am Mount Kenia gelangen am 5.September 2011 dem SummitClimb Expeditionsleiter Felix Berg und Bergautor Robert Steiner eine kleine Erstbegehung. In derselben Wand gelangen Felix Berg und Peter Horsey schon 2007 zwei Neutouren.
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Bilder: 1.) Übersicht der Routen, 2.) Die Linie von Lost Within, 3.) Felix Berg am Beginn der 2.Seillänge.
Die Touren am Orange Tower im Detail (von links nach rechts):
Lost within, 6c+ (100m)
Central Corner, 6c (120m)
Hanging Gardens, 7a+/A2 (100m)
Die jüngste Neutour ist die am weitesten links gelegene Route und führt anfänglich entlang einer Verschneidung über eine kleine Wand (6a+, 1SL) und dann durch ein Riss zu einer offenen Verschneidung (6c+, 2SL) auf ein breites Band, das nach links traversiert zum Ausstieg führt.
Die Kletterei am Orange Tower, so wegen der orangenen Felsfarbe genannt, eignen sich vorzüglich für Schlechtwettertage, da Großteils der Wand auch noch bei Regen oder Schneefall trocken bleibt.
Kenyans for Kenya Group hat laut einem Bericht der Daily Nation das Monatsziel für Spenden gegen die Hungersnot von 500 Millionen Shilling (ca. 40 Millionen Euro) innerhalb von 2 Wochen erreicht. Die Gelder stammen fast ausschließlich von Kenianischen Unternehmen und Bürgern, zeugen von einer starken Solidarität innerhalb Kenias, dieses Problem zu lösen.
Aktuell sind 3,5 Millionen Kenianer vom Hungertod bedroht. Überwiegend befindet sich das Katastrophengebiet in der nördlichen Provinz, jedoch sind auch Teile von Westkenia und der Zentralprovinz betroffen. Der in den letzten Tagen einsetzende Regen in Zentralkenia, dem Süden, Westen des Landes und der Küstenregion lässt auf eine Entspannung der Situation hoffen. Dennoch werden die betroffenen Regionen viel Hilfe benötigen. Die Kenyans for Kenya Group wurde von der Kenya Commercial Bank (KCB) Ende Juli eröffnet, um Gelder zur Bekämpfung der Hungersnot zu sammeln und weiter zu verteilen. Das neue Monatsziel für August wurde auf 1 Milliarde Shilling (ca. 80 Millionen Euro) erhöht hat.
Wer spenden mag, findet hier die Bank oder Telefontransfer Verbindungen:
KCB Spezial (Land: Kenia, all KCB Swifts possible)
Account No. 1133 33 33 38.
Safaricom MPESA 111 111
Weiterhin hat die Hungersnot keine negativen Auswirkungen auf unsere Kenia Reisen, siehe auch die vorherige Einschätzung der Lage in Kenia.
Der zweite Teil des Kurses, geleitet von Felix Berg, wurde erfolgreich am Mount Kenia absolviert. Nach einer Nacht bei der Med Station mit Theorieteil zur Höhenmedizin stieg die Gruppe zum MacKinder’s Camp (4200m) auf. Zwei Tage Training folgten an den Wänden des Migiot Peak, das Verlegen von Fixseilen, Aufstieg und Sicherungstechnik.
An den Boi-Boi Trainingsfelsen haben wir dann noch die Seilbergung mit Trage geübt, bevor wir wieder abgestiegen sind. Erfolgreich am Kurs teilgenommen haben Casper, Jeff, Kirsten, Simon und Tobin. Am Berg haben uns noch vom KWS Rescue Team der Bergführer David und drei weitere Teilnehmer in der Grundausbildung begleitet.
Die Mount Kenia Trekkinggruppe ist mit zwei Teilnehmerinnen und Trekking Guide Joseph Kenyai unterwegs. Die Tour folgt dem Standardtrekkingprogramm (Mount Kenia Trek) und endet mit einer Safari in der Masai Mara.
Auf dem Weg zum Bergrettungstraining am Mount Kenia kreuzte diesen Abend ein Leopard unseren Weg. Wow, was für ein Glück. Davor wurde das Training mit Simon Gitau, Warden im Nationalpark, abgesprochen und ab morgen werden uns weitere drei Ranger des KWS begleiten. Somit haben wir dann eine Gruppe von 8 Personen für dieses gemeinsame Projekt am Mount Kenia.
Kenia macht wieder in der Presse Schlagzeilen: Bilder und Berichte von der Dürre im Norden des Landes schwemmen die internationale Presse. Unsere Bergreisen laufen fernab der Hungersnot im Kenianischen Zentrum regulär ab. Gerade die (noch) vorhandenen Gletscher, aber auch der Regen um den Mount Kenia macht dieses Gebiet sehr fruchtbar und zur Kornkammer von Ostafrika.
Dieses Jahr hat jedoch der große Regen ausgesetzt, bedingte große Ernteausfälle, und gekoppelt mit den hohen Nahrungsmittelpreisen führte dies zu der jetzigen Krise. Betroffen sind vor allem das nördliche Kenia und Somalia, von wo nun massenhaft Flüchtlinge nach Kenia strömen. Das Lager Dadaab an der somalischen Grenze fängt schon seit längerer Zeit viele Flüchtlinge auf und ist wegen einer Dürre völlig überfüllt. Ursprünglich auf 90‘000 Flüchtlinge ausgelegt, belegen nun über 400‘000 Menschen das Lager. Auf Drängen der UN eröffnet die kenianische Regierung bald ein zweites Camp, siehe den Bericht von BBC.
Das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) ist für die Finanzierung und Organisation der Lager zuständig, jedoch auf die Mitarbeit der Kenianischen Regierung angewiesen. Antonio Guterres, der Chef des UNHCR, hat die kenianische Regierung dringend zur Öffnung eines weiteren Camps aufgerufen. Kritik der kenianischen Untätigkeit hat Ministerpräsident Odinga zurückgewiesen, da die Flüchtlingsproblematik schon lange existiert und Kenia mit dem Umgang erfahren sei. Letztendlich besteht hier eine berechtigte Sorge einer expandierenden Flüchtlingswelle. In Nairobi, im Süden und Zentrum des Landes spürt man jedoch nichts von der Krise, außer den gelegentlichen Nachrichten. Diese sind jedoch mit den anderen lokalen Ereignissen, wie Korruptionsskandalen, Politikern, die keine Steuern zahlen und altäglichen Berichten wohl gemischt.
Alle unsere Reisen in Ostafrika sind nicht betroffen. Der Kilimandscharo in Tansania und der Ruwenzori in Uganda befinden sich ebenso wie der Mount Kenia in einer sicheren und wohl zu bereisenden Gegend. Es gibt nun viele Hilfsorganisationen, die sich um die Hungernot im Norden kümmern. Letztendlich helfen aber auch die ausländischen Divisen der Touristen ein Land zu stabilisieren. Deswegen bitten wir geplante Touren nach Kenia wie gehabt durchzuführen und sich nicht von den Presseberichten irritieren zu lassen. Vielen Dank!
Update von Felix Berg, Nairobi
Das Bergrettungstraining in Kenia 2011 hat mit 5 Teilnehmern unter Leitung von Felix Berg begonnen. Nach erfolgreichen und lernreichen zwei Tagen an Felsen um Nairobi (Lukenia) geht es morgen rauf Richtung Mount Kenia.